Als ich mir Anfang Januar ein Notebook gekauft habe, war ich mir ja nicht hundert pro sicher, ob
das so eine gute Idee ist, finanziell gesehen. Das Baby ist immerhin Schuld daran, daß ich in diesem Jahr noch nicht ein Paar Schuhe gekauft habe. Leute, die meinen Schuhschrank kennen, können das gar nicht
glauben. Ich fast auch nicht, ich werde nur täglich mit der grausamen Realität konfrontiert.
Seitdem der Frühling allerdings in die Gänge gekommen ist, nehme ich die relative Schuhlosigkeit gern in Kauf. Es ist so angenehm, aus meiner kalten Wohnung auf den Exilbalkon meinesVertrauens zu flüchten und dort zu arbeiten. Ich kann mir schon gar nicht mehr erklären, wie ich jemals mit einem Desktop-Rechner überlebt habe.
Wenn ich jetzt noch mein favorisiertes Betriebssystem dazu kriege, mit dem wireless cardbus adapter zu reden, bin ich ollends glücklich. Dann muß ich nämlich nicht jedesmal das Betriebssystem wechseln, wenn ich mal schnell ins Netz muß – also grob geschätzt alle 15 Minuten
.
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